Kosmetische Mittel

KOSMETISCHE MITTEL

Stoffliche Zusammensetzung - Marketing - Sicherheitsbewertung
Das Kosmetikrecht regelt die stoffliche Zusammensetzung, die Kennzeichnung, die Bewerbung, den Vertrieb und die Überwachung von kosmetischen Mitteln. Seit dem 13. Juli 2013 geschieht dies durch die unmittelbar in jedem Mitgliedstaat der Europäischen Union geltenden EU-Kosmetik-Verordnung (VO (EG) Nr. 1223/2009). Diese EU-weite Vereinheitlichung des Kosmetikrechts wird durch die Verordnung (EU) Nr. 655/2013 zur Festlegung gemeinsamer Kriterien zur Begründung von Werbeaussagen im Zusammenhang mit kosmetischen Mitteln (sog. Claims VO) ergänzt.

Zu unserem Kerngeschäft zählen:

 
  • Bewertung und Überprüfung des Produktstatus
  • Abgrenzung zu Arzneimitteln, Medizinprodukten und Biozidprodukten
  • Gutachtliche Stellungnahmen zur Verkehrsfähigkeit
  • Beratung bei Rohstoffen
  • Klärung der Verantwortlichkeiten
  • Unterstützung bei der Produktentwicklung
  • Prüfung und Optimierung der Kennzeichnung
  • Marketing gemäß der "Claims-Verordnung"
  • Prüfung und Optimierung der Werbung
  • Beratung über Produktinformationsdatei
  • Beratung bei Sicherheitsbewertung
  • Vertretung gegenüber Behörden auf nationaler und EU-Ebene
  • Krisenkommunikation und -management

Die Entwicklung und/oder die Verwendung neuer Zutaten für kosmetische Mittel wirft komplexe Rechtsfragen auf, z.B. wenn Stoffe eingesetzt werden sollen, die auch in anderen Bereichen, wie der Pharmazie, Anwendung finden. Hier schützt eine sorgfältige rechtliche Abklärung bereits im Vorfeld vor späteren Beanstandungen. Bei neuartigen Zutaten kann die richtige Positionierung und Zweckbestimmung der Zutat weichenstellend für die spätere Produktbewerbung sein.

Aufgrund des naturwissenschaftlichen Know-hows unseres Kooperationspartners meyer.science GmbH und unserer eigenen Expertise können wir Sie in diesem Bereich bereits frühzeitig umfassend beraten und mit Ihnen gemeinsam sinnvolle Lösungen finden.

Auch im Bereich des Vertriebs von Kosmetika bestehen traditionell Besonderheiten, z.B. hinsichtlich des apothekenexklusiven Vertriebs oder der Vertriebsbindung an Vertragshändler. Entsprechendes gilt für den Bereich der Herstellung; aufgrund der arbeitsteiligen Zusammenarbeit und des Bezugs vieler Zutaten von Grundstoffherstellern gilt es eine Klärung der Verantwortlichkeiten und Haftungsfragen herbeizuführen. Wechselseitige Informationspflichten können im Hinblick auf Beanstandungen und Kennzeichnung von Produkten (z.B. im Hinblick auf Allergene Stoffe) wesentlich sein.

In diesem Bereich helfen wir Ihnen bei der Gestaltung vertraglicher Vereinbarungen sowie bei Störungen in der Zusammenarbeit ebenso wie bei der Vertretung gegenüber Aufsichtsbehörden. Hierbei sollten auch Qualität und Inhalt der notwendigen Produktinformationsdatei (Dossier) sowie ggf. Wirkaussagen rechtfertigende Studien mit in Betracht gezogen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage